Nach Insolvenz-Antrag vom BMM
Deag trennt sich vollständig von Stella

Die Muttergesellschaft der Stella Deag Deutsche Entertainment AG, trennt sich vollständig von dem Musical-Konzern. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, folgte der Aufsichtsrat der Deag am Montagabend in Berlin dem Vorschlag des Vorstandes, sämtliche Aktien an der Stella mit sofortiger Wirkung zu veräußern.

dpa BERLIN. Hintergrund sei der von der 100-prozentigen Stella-Tochter (BMM) angekündigte Antrag auf Einleitung eines Planinsolvenzverfahrens in Eigenverwaltung.

Künftig werde sich die Deag verstärkt auf das Kerngeschäft Artists and Tours, Urban Entertainment sowie den Betrieb von Spielstätten und Varieté-Theatern konzentrieren. Man gehe davon aus, im laufenden Geschäftsjahr ein positives operatives Ergebnis zu erzielen. Für die Holding wurde ein Kostensenkungs- und Restrukturierungsprogramm beschlossen, das kurzfristige Einsparungen und zusätzliche Mittel in Höhe von rund 20 Mill. Euro realisiert. Außerdem sprach der Aufsichtsrat dem Vorstand sein Vertrauen aus und verlängerte den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Peter Schwenkow um weitere fünf Jahre.

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