Nach Insolvenzantrag
Kinowelt-Aktien auf Allzeittief

Der Insolvenzantrag der Kinowelt Medien AG und deren Filmlizenztochter haben den Aktienkurs am Mittwoch auf ein neues Allzeittief geschickt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Anteilsscheine fielen im Parketthandel in Frankfurt um 18,92 % auf 0,30 Euro. Der Nemax All Share verlor bis 16.10 Uhr um 3,11 % auf 1 119,50 Punkte.

Kinowelt - Intraday-Chart

"Jetzt ist wohl dem letzten Anleger klar geworden, welche Überlebenschancen die Top-Emission des Jahres 1998 noch hat," sagte ein Händler in Frankfurt. Die Geschichte der Kinowelt sei insgesamt gesehen "ein Werk des Größenwahns".

Die Aussage der Kinowelt, andere Bereiche des Unternehmens würden profitabel arbeiten, sei nicht ernst zunehmen. "Das hat nur Auswirkungen auf das Überleben der Kinowelt, wenn alle Banken zu 100 % auf ihre Forderungen verzichteten", sagte der Händler. "Wenn sich Banken so verhielten, wäre der Immobilienspekulant Jürgen Schneider nach seiner Milliardenpleite auch nicht im Gefängnis gelandet und die Bremer Vulkanwerft gebe es heute noch", sagte der Börsianer.

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