Nach Kämpfen mit 50 Toten
Waffenstillstand im Westen Afghanistans

Nach Kämpfen im Westen Afghanistans mit mindestens 50 Toten haben Regierungstruppen und eine paschtunische Miliz einem Waffenstillstand zugestimmt. Präsident Hamid Karsai hatte Vermittler nach Herat geschickt, die die Waffenruhe zwischen Gouverneur Ismail Khan und dem paschtunischen Milizenführer Amanullah Khan aushandelten.

HB/dpa ISLAMABAD. Das berichtete die in Pakistan ansässige afghanische Nachrichtenagentur AIP am Dienstag.

Amanullah Khan wirft dem Tadschiken Ismail Khan vor, die paschtunische Minderheit aus der Region vertreiben zu wollen. Am Sonntag hatten US-Flugzeuge vom Typ B-52 in der Kampfregion sieben Bomben abgeworfen, nachdem US-Truppen beschossen worden waren.

In Gardes im Osten Afghanistans griffen mutmaßliche Taliban- Sympathisanten ein UN-Büro mit Handgranaten an. Dabei gingen Scheiben zu Bruch. Verletzt wurde nach Angaben von AIP niemand. Die Täter warfen drei Granaten in das Büro des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR. Gardes in der Provinz Paktia gehört zu den Regionen, wo US-Truppen mehrfach nach Taliban- und El-Kaida-Kämpfern gesucht hatten.

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