Nach Kaution von 20 000 Dollar auf freiem Fuß
Diebstahl-Prozess gegen Winona Ryder erneut verschoben

Der Diebstahl-Prozess gegen die Schauspielerin Winona Ryder hat sich erneut verzögert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Los Angeles vom Montag soll die mehrfach verschobene Verhandlung nun am 15. Oktober beginnen. Geplant war, dass sich die 30-jährige Schauspielerin von diesem Montag an vor Gericht verantworten sollte.

dpa/HB LOS ANGELES Ihr wird Ladendiebstahl, Vandalismus und unerlaubter Medikamentenbesitz vorgeworfen. Sie war vorigen Dezember im Edelkaufhaus "Saks Fifth Avenue" festgenommen worden, weil sie Kleidung und andere Artikel im Wert von knapp 5 000 Dollar entwendet haben soll.

Seitdem ist sie gegen eine Kaution von 20 000 Dollar (etwa 20 000 Euro) auf freiem Fuß. Im Juni hatte Ryder vor dem Superior Court auf "nicht schuldig" plädiert. Im September waren Verhandlungen zwischen ihren Anwälten und der Staatsanwaltschaft zur Vermeidung eines Prozesses gescheitert. Bei einer Verurteilung droht Ryder eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren und acht Monaten.

Der Prozessauftakt in der kommenden Woche soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit der Auswahl von zwölf Geschworenen beginnen. Ryders Anwälte äußerten sich bis jetzt nicht dazu, ob die Angeklagte selbst in den Zeugenstand treten wird.

Die zierliche Schauspielerin, die ihre Leinwandkarriere als Teenager begann, wurde bereits zwei Mal für einen Oscar nominiert. Einen großen Leinwand-Erfolg feierte sie 1999 in dem Film "Durchgeknallt", bei dem sie erstmals auch als Produzentin mitwirkte. Zuletzt war sie in dem Streifen "Mr. Deeds" in den Kinos zu sehen.

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