Nach Kritik von Datenschützern
Microsoft will Nutzungsbedingungen seiner Internetangebote ändern

ddp REDMOND. Microsoft will die Nutzungsbedingungen seiner Internet-Angebote ändern. Dies sagte Konzernsprecher Tom Pilla gegenüber dem US-amerikanischen Informationsdienst CNet . Die Geschäftsbedingungen waren in der vergangenen Woche in die Kritik geraten, nachdem der britische Online-Dienst "The Register" mehrere anstößige Textpassagen gefunden und darüber kritisch berichtet hatte. Gegenstand der Kritik waren Regelungen, über die sich der Software-Konzern das Recht einräumte, sämtliche Daten der Kunden des Freemail-Dienstes Hotmail und des Microsoft Networks (MSN) für seine Zwecke zu nutzen. Konkret stand es Microsoft offen, E-Mails der Nutzer auszuwerten, die über Microsoft-Server verschickt oder empfangen wurden.

Der Bericht von "The Register" hatte in den USA und Großbritannien eine Datenschutz-Diskussion ausgelöst und zwingt Microsoft jetzt offensichtlich zum Einlenken. Konzernsprecher Tom Pilla sagte gegenüber CNet, dass die Nutzungsbedingungen für das gemeinsame Portal der Microsoft-Dienste namens Passport veraltet und überholungsbedürftig seien. Pilla versprach, umgehend neue Nutzungsbedingungen ins Netz zu stellen. Demnach werde es Microsoft nur noch gestattet sein, direkt an den Konzern gerichtete E-Mails auszuwerten und weiter zu verwenden.

Der deutsche Ableger von Passport ist wesentlich später ins Netz gestellt worden als das amerikanische Vorbild und verfügt deshalb schon jetzt über abgemilderte Passagen zum Datenschutz.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%