Nach Kritik werden SMS jetzt auch bei Debitel billiger
Debitel nimmt SMS-Preiserhöhung zurück

Debitel nimmt die zum 15. Januar angekündigte Erhöhung der SMS-Preise für Nutzer der Debitel-eigenen SMS-Zentrale zurück und reagiert damit auf die "Marktentwicklung der letzten Tage".

vwd STUTTGART. Damit könne ein Großteil der Debitel-Kunden die Kurznachrichten netzübergreifend wieder zum Tarif von 0,118 Euro versenden, teilte die Telefongesellschaft am Mittwoch mit. Die Preissenkung in den Start-Tarifen auf 0,19 Euro von 0,20 Euro bleibe bestehen.

Der zunächst angekündigten Preiserhöhung für Endkunden zum 15. Januar waren debitel zufolge massive Erhöhungen der Einkaufskonditionen durch die GSM-Netzbetreiber um bis zu 250 % ab 1. Januar vorausgegangen. Diese wollte debitel zumindest teilweise an die Debitel-Kunden weitergeben.

In der Öffentlichkeit waren die Preiserhöhungen der Branche für SMS-Kurznachrichten auf scharfen Protest gestoßen. Der Netzbetreiber T-Mobile habe die Preiserhöhungen zwischenzeitlich wieder zurückgenommen. Debitel will die Gespräche mit den Netzbetreibern jetzt noch stärker vorantreiben. Dabei sei Eile geboten, weil derzeit für debitel jegliche Planungssicherheit fehle, heißt es in der Mitteilung.

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