Nach kurzer Erholung
Euro in Fernost wieder unter Druck

Reuters TOKIO. Nach seiner zwischenzeitlichen Erholungsphase am Freitag hat der Euro am Montag im Handel in Fernost wieder unter Druck gestanden. Händler sagten, der Handel sei von technischen Überlegungen getsteuert. Am Nachmittag (06.20 Uhr MESZ) notierte die europäische Gemeinschaftswährung in engen Spannen um 0,9020/25 $, nach 0,9029/33 am Freitagabend in New York. Der Dollar zeigte sich gegen den Yen zwischen 108,50 und 108,85 Yen gefangen. Aktuell notierte er mit Kursen um 108,68/78 Yen. Am Freitag in New York hatte er mit 108,58 Yen geschlossen.

Zur weitern Kursentwicklung des Euro sagten Händler, es müsse abgewartet werden, wie der europäische Markt auf das erneute Abrutschen des Euro deutlich unter die Marke von 0,91 $ reagiere. In der Spitze war der Euro am Freitag bis 0,9140 $ gestiegen. Der Markt sei grundsätzlich aber weiter gegen den Euro eingestellt, die Aussichten seien eher schwach. Unterstützung gebe es zunächst bei 0,9020 $, eine nächste Verteidigungslinie sei dann erst wieder bei 0,8950 $ zu erkennen.

Der Yen sei gegen den Dollar insgesamt gut unterstützt, hieß es am Markt weiter. Grund dafür sei die relativ geringe Reaktion am Aktien- und Rentenmarkt auf die Zinserhöhung der Bank von Japan am Freitag. Die japanischen Staatsanleihen hätten nur leicht nachgegeben, am Aktienmarkt verzeichne der Nikkei 225 ein leichtes Plus.

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