Nach Management-Debakel
Tyco will Führungsgruppe nicht vergrößern

Der Mischkonzern Tyco hat die Pläne für die Vergrößerung seines Board auf 15 Direktoren von elf Direktoren aufgegeben. Es werde allerdings über die Änderung der Zusammenstellung des Board nachgedacht, teilte das in Bermuda ansässige Unternehmen am Dienstag mit.

Reuters NEW YORK. Der neue Konzernchef, Edward Breen, habe eine Prüfung des Unternehmens eingeleitet, hieß es weiter. Kritiker von Tyco sagten, dass Unternehmen brauche ein gründliches Aufräumen, um sich von der Zeit des ehemaligen Unternehmenschefs Dennis Kozlowski zu distanzieren. Kozlowski war im Juni nur einen Tag vor einer Anklage wegen Steuerhinterziehung von der Tyco-Spitze zurückgetreten. Auch Finanzchef Mark Swartz wird das Unternehmen verlassen. Swartz war seit 1995 Finanzchef von Tyco und Berater von Kozlowski.

Der Board des Mischkonzerns wurde unter anderem wegen großzügiger Kompensationspakete und wegen Zustimmung zur Verwendung von Firmengeldern für private Zwecke hart kritisiert. Seit Anfang des Jahres hat Tyco etwa 90 Milliarden Dollar seines Börsenwertes verloren.

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