Nach Manugistics-Gewinnwarnung
US-Börsen eröffnen schwächer

Nach der Gewinnwarnung des US Manugistics Group Inc. -Softwareherstellers sind die Aktien an den New Yorker Börsen am Donnerstag mit Abschlägen in den Handel gestartet. Der technologielastige Nasdaq-Index verlor innerhalb der ersten Handelsminuten 1,4 % auf 1734 Zähler, der Industriewerte-Index Dow Jones gab um 0,6 % auf 9971 Punkte nach.

rtr NEW YORK. Die Aktien von Manugistics stürzten um mehr als 43 % auf 6,21 $. Marktteilnehmer würden nun auf den Quartalszwischenbericht von Intel warten, der voraussichtlich nach US-Börsenschluss bekannt gegeben wird.

Manugistics hatte am Vorabend mitgeteilt, dass das Ergebnis deutlich unter den bereits gesenkten Prognosen liegen werde. Als Grund für das schwache Ergebnis führte das Unternehmen die sich abschwächende Konjunktur in den USA an. An den europäischen Börsen hatte die Gewinnwarnung bereits zu deutlichen Kursverlusten geführt. Der Stoxx-50-Index für die größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz notierte um knapp zwei Prozent tiefer bei 3530 Punkten. Der Dow-Jones-Stoxx-Index für die europäischen Technologiewerte gab um 4,3 % nach.

"Alle Augen sind nun auf Intel gerichtet", sagte Matthew Johnson, Managing Director bei Lehman Brothers. Der Markt erhoffe sich von dem Quartalszwischenbericht von Intel Anzeichen über eine entweder weiterhin schwache oder sich allmählich erholende Konjunktur im Chipsektor.

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