Nach Meinung von Händlern:
Nasdaq testet heute die 2200 Zähler-Märke

Die schlechteren Aussichten, die der US-Computerfabrikant Dell Inc. für das zweite Quartal herausgibt, und die Gewinnwarnung des Herstellers von elektronischen Organizern Palm dämpfen die Erwartungen an der US-Computerbörse Nasdaq für den Freitag. Für Hoffnung könnten die US-Arbeitslosenzahlen sorgen, die besser als erwartet ausgefallen waren. Die US-Futures liegen um 14.30 Uhr mit 0,3 % auf 1.920 Stellen im Minus.

dpa-afx NEW YORK. Die Technologiewerte an der Wall Street waren am Donnerstag 1,26 % stärker - allerdings unter der Marke von 2.200 Zählern - mit 2.193,67 Punkten aus dem Handel gegangen.

Händler erwarten für den Freitag wiederum mehrere Tests der charttechnisch wichtigen Marke bei 2.200 Zählern. Schon in den letzten Handelstagen konnte der Index die 2.200 Punkte zeitweilig überwinden, hatte dann aber nicht die Kraft gehabt, nachhaltig über dieser Marke zu bleiben.

Nach der Schlussglocke an der Wall Street meldete die Dell Corp. die Umsatz- und Ertragergebnisse des ersten Quartals, die leicht über den vorher drastisch reduzierten Erwartungen lagen. Für das laufende zweite Geschäftquartal erwartet Michael Dell, Namensgeber und Chief Executive Officer (CEO), nur noch einen Gewinn zwischen 15 und 17 Cent pro Aktie (EPS). Durch die agressive Preispolitik seien die Durchschnittspreise für Personalcomputer bis auf 2.000 $ gefallen. Im ersten Quartal des Vorjahres wurde noch ein Preis von 2.300 $ erreicht. Die Anteilsscheine verlieren im Handel vor Börsenbeginn bis 14.20 Uhr 3,55 % auf 24,96 $.

Der weltweit führende Hersteller von elektronischen Organizern, Palm Inc, halbierte seine Erwartungen an das vierte Quartal (Ende Mai) und will 15 % der Belegschaft entlassen. Statt eines Umsatzes zwischen 300 und 315 Mill. USD sollen jetzt zwischen 140 und 160 Mill. $ erreicht werden, teilte Palm nach Börsenschluss mit. Die Aktie brach im Vorbörsenhandel bis 14.30 Uhr um 24,58 % auf 5,3 $ ein.

Im lukrativen Geschäftsbereich der Spielekonsolen werden sich Microsoft und Nintendo im Herbst ein Wettrennen um die ersten Kunden für neue Geräte liefern. Der Softwareriese Microsoft hatte am Mittwoch angekündigt, die Spielekonsole Xbox am 8. November in den USA auf den Markt zu bringen. Die Aktien der Microsoft Inc. stiegen vor Börsenbeginn in den USA 0,40 % auf 67,90 $. Allerdings wird Microsoft voraussichtlich dabei um drei Tage von Nintendo überholt. Nintendos GameCube soll bereits am 5. November in den USA auf den Markt kommen.

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