Nach Microsoft-Gewinnwarnung
Wall Street zur Eröffnung deutlich leichter

Der technologielastige Nasdaq Composite lag im frühen Handel 2,1 % im Minus bei 2 671,10 Punkten. Lediglich Oracle konnte sich gegen den Branchentrend behaupten.

rtr NEW YORK. Die amerikanischen Aktienwerte sind Börsianern zufolge am Freitag auf Grund der jüngsten Microsoft-Gewinnwarnung deutlich schwächer in den Handel gestartet. Der Software-Konzern hatte am Donnerstag nach Börsenschluss seine Umsatz- und Gewinnerwartungen zurückgeschraubt. Gegen 15.45 Uhr lag der technologielastige Nasdaq Composite 2,1 % im Minus bei 2 671,10 Punkten. Der Standardwerte-Index Dow Jones verlor bis dahin 0,83 % auf 10 588,44 Zähler. Der breit gefasste S&P-Index lag 1,05 % im Minus bei 1326,97 Punkten.

Microsoft brachen in den ersten Handelsminuten 7,4 % auf 51-13/16 $ ein. In deren Sog verbilligten sich Intel um 3,9 % auf 33-3/4 $ und Cisco Systems um 3,2 % auf 49-5/16 $. Gegen den Branchentrend zulegen konnten hingegen Oracle , die nach unerwartet guten Quartalszahlen 5,23 % auf 28-15/16 $ zulegten.

Polaroid, die vor Sitzungsstart ebenfalls eine Gewinnwarnung veröffentlicht hatten, büßten 10,43 % auf 6-7/16 $ ein.

Ebenfalls Verluste mussten die zwei Fusionskandidaten America Online und Time Warner hinnehmen. Die US-Kartellbehörde FTC hatte die geplante Fusion des Internet-Dienstleisters America Online und des Medienkonzerns nach weit reichenden Zugeständnissen der Firmen am Donnerstag genehmigt. AOL verringerten sich um 3,4 % auf 48,29 $ und Time Warner um 2,4 % auf 72,70 $.

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