Nach Missverständnissen bei der Steuereform
Meyer will Verhältnis der CDU zur Wirtschaft verbessern

adx BERLIN. Der künftige CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer strebt ein besseres Verhältnis seiner Partei zur Wirtschaft an. Meyer sagte am Freitag, die Union müsse mit den Verbänden sowie den kleinen und mittleren Unternehmen "wieder stärker ins Gespräch kommen". Hier seien seiner Ansicht nach "auch Missverständnisse aufgetreten".

So habe die CDU bei der Steuerreform "nicht rüberbringen können, wo wirklich die Vorteile unserer Konzeption gelegen haben." Meyer fügte hinzu: "Die große Mehrzahl von kleinen Betrieben in Deutschland hat nicht verstehen können, was bei der Steuerreform an unserem Plan besser war als an dem der Regierung." Die CDU müsse ferner "zeigen, dass Rot-Grün die Wirtschaft bürokratisch gängelt". Die Regierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) habe sich "einen modernen Anstrich gegeben, der völlig unverdient ist".

Meyer betonte, es gebe zwei Kernbereiche, um die sich die Union "besonders kümmern" müsse. Er erläuterte: "Es ist sicher, dass die soziale Marktwirtschaft das Fundament von CDU-Wirtschaftspolitik ist. Wir lassen uns unseren Ludwig Erhard nicht rauben. Das ist der eine Teil. Wir müssen aber auch sehen, dass sich die Wirtschaftsbedingungen in den letzten Jahren dramatisch verändert haben - Stichworte Globalisierung und New Economy. Deshalb müssen wir soziale Marktwirtschaft neu definieren. Da muss die CDU ran."



Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%