Nach PC und Drucker im Büro werden auch TV und Stereoanlage verbunden
Heimvernetzung – kabellos oder übers Stromnetz

Die meisten Firmen sind heute vernetzt. Nun suchen die Anbieter von IT-Technik neue Absatzmärkte in den privaten Haushalten. Auf der Cebit in Hannover ist die Vernetzung privater Haushalte daher ein wichtiges Thema. Nach zahlreichen Ankündigung sind nun die ersten Produkte auf dem Markt. Zeit für interessierte Käufer, mehr über dieses Thema zu wissen.

HB HANNOVER. Die Lifestyle-Vision der Cebit: Im multimedial ausgerüsteten Heim empfängt ein zentraler Medien-Server Fernseh-Signale, Musik sowie elektronische Post und leitet dies alles an die drahtlos angebundenen Stationen im Haus oder in der Wohnung weiter. "Immer mehr Menschen möchten ihre Inhalte zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf jedem Gerät nutzen können", bringt Intel-Manager Louis Burns den Trend auf den Punkt. "Sie wollen drahtlos MP3-Dateien von einem PC auf die Stereoanlage im Wohnzimmer übertragen, digitale Bilder auf ihrem großen TV-Bildschirm betrachten oder Videos auf drahtlosen Handheldgeräten anschauen."

PC-Pioniere suchen neue Märkte

Seit einigen Jahren suchen die beiden Giganten der Personal-Computer-Welt - Microsoft und Intel - nach neuen Aufgaben und Absatzmärkten für die etablierte PC-Technik. So hat Microsoft im Herbst vergangenen Jahres sein Referenzarchitektur und Software für den PC als Medien-Zentrum im privaten Heim vorgestellt. Es sind bereits einige dieser Geräte auf dem Markt und die spielen auch in Hannover eine Rolle. Halbleiterprimus Intel ist etwas breiter aufgestellt und entwickelt Referenzentwürfe und Softwarelösungen für Media-Center-PCs, Set-Top-Boxen, digitale Medienadapter, portable Abspielgeräte und andere tragbare Geräte. Intel will zudem Entwicklungs- und Test-Tools für Universal-Plug-and-Play (UPnP) bieten.

Unterhaltungselektronik sucht Vernetzung

Seit der Internationalen Funk-Ausstellung IFA in Berlin im Herbst vergangenen Jahres sind die ersten Serien-Produkte bekannter Hersteller auf dem Markt. So setzt beispielsweise Siemens im Wettbewerb um die Vernetzung der Privathaushalte auf das Fernsehgerät als Zentrale Station eines Verteilungskonzepts für Unterhaltung und Kommunikation. Dazu hat Unternehmensbereich "Information and Communication Networks" (ICN) auf der Cebit das Lösungskonzept "Surpass Home Entertainment Solution" vorgestellt. Das unter dem Projektnamen "Simon" entwickelte Konzept betont im Gegensatz zu der aus der Bürowelt stammenden identischen Vernetzungs-Technik stärker die Verbraucher- und Unterhaltungskomponente. Damit können, so Siemens, Netzbetreiber ihren Kunden über die schnelle DSL-Technik (Digital Subscriber Line) ein ganzes paket von Online-Diensten auf dem heimischen TV-Gerät anbieten.

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