Nach Remis gegen Lettland in Zwischenrunde
DEB-Team erfüllt mühevoll die Pflicht

Gegen Lettland tat sich die Mannschaft von Bundestrainer Hans Zach mehr als schwer. Erneut waren beim 1:1 (0:1, 1:0, 0:0) die beiden NHL-Stars die entscheidenden Spieler für den DEB: Jochen Hecht gelang der Ausgleich (26.) nach dem Rückstand durch Sergejs Zoltoks (10.), Olaf Kölzig bewahrte die Deutschen vor allem in der Schlussphase mit Glanzparaden vor einer Pleite. Zumindest der Einzug in die Zwischenrunde ist damit zwei Tage nach dem 4:2-Auftaktsieg über Kasachstan geschafft.

HB PRAG. "Hut ab vor dieser Mannschaft", lobte dennoch Bundestrainer Hans Zach sein Team. "Es ist eher ein gewonnener als ein verlorener Punkt. Auch mit Blick auf die Zwischenrunde." Zach sah einen deutlichen Formanstieg: "Es war eine Steigerung zum ersten Spiel, weil es eine kontinuierliche Leistung über 60 Minuten war."

Nach den Ausfällen von Verteidiger Heiko Smazal und Boris Blank bot Zach nur drei Verteidigungsreihen auf und beorderte den früheren Angreifer Stephan Retzer in die vierte Sturmreihe. Blank hatte sich am Sonntag im Training an der linken Hand verletzt, erlitt aber nicht die am Montag zunächst befürchtete Fraktur und bleibt vorläufig in Prag. Der Angreifer aus Köln wollte sogar spielen, obwohl er nicht richtig schießen konnte. Das lehnte Zach jedoch ab.

Die deutsche Mannschaft besaß zunächst zwar die eine oder andere Chance, das technisch feinere Eishockey spielten jedoch die Balten, die bei den ersten beiden WM-Vergleichen 1997 und 1998 Kantersiege gefeiert hatten, vor zwei Jahren in Schweden aber in letzter Minute mit 2:3 unterlegen waren. Zoltoks nutzte die erste deutsche Strafzeit gegen Jochen Molling und fälschte einen Schuss von Olegs Sorokins ins Netz ab. NHL-Routinier Kölzig verhinderte gegen den frei vor ihm auftauchenden Juris Ozols sogar das 0:2 (18.).

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