Nach Scherfs Wahlsieg
Scholz: SPD soll aus Bremen lernen

Nach dem Wahltriumph der Bremer Sozialdemokraten hat SPD-Generalsekretär Olaf Scholz seine Partei aufgefordert, aus der Geschlossenheit des Landesverbandes zu lernen. Die Bremer SPD habe ihren Sieg bei der Bürgerschaftswahl neben ihrem Spitzenkandidaten Henning Scherf besonders ihrer Geschlossenheit zu verdanken, erklärte er am Montag im Deutschlandradio Berlin.

HB/dpa BERLIN. Daraus müsse auch manches Mitglied der Bundespartei Lehren ziehen. "Einigkeit macht stark", sagte Scholz.

Eine Abgrenzung Scherfs von der Bundespartei wollte er dagegen nicht einräumen. Der Bürgermeister habe sich im Wahlkampf lediglich allein auf Bremer Themen konzentriert: "Das ist erfolgreich gewesen."

Nach Ansicht von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt hat der Wahlsieg ihrer Partei direkt mit der erfolgreichen Arbeit Scherfs zusammen. "Es war ein Sieg von Henning Scherf, aber die SPD hat mit dazu beigetragen", sagte sie im Deutschlandfunk. Scherf habe den Wahlkampf "um die Themen geführt, um die es tatsächlich ging - und nicht eine Stellvertreter-Wahl für andere".

Auch Niedersachsens CDU-Ministerpräsident Christian Wulff bewertete die Bremen-Wahl als "eine Persönlichkeits-Wahl von Henning Scherf". Im Deutschlandfunk sagte er: "Diese Situation ist einmalig."

Nach dem Triumph der Bremer SPD analysieren die Bundesparteien am Montag in Berlin ihr Abschneiden bei der Bürgerschaftswahl.

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