Nach Schreiber-Aussage
Max Strauß sieht sich entlastet

Max Strauß, der Sohn des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, sieht sich durch die jüngsten Aussagen des Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber entlastet.

dpa MÜNCHEN. Schreiber habe bestätigt, dass sich hinter dem Schweizer "Maxwell"- Konto nicht Max Strauß verberge, sagte dessen Anwalt Wolfgang Dingfelder am Dienstag der dpa in München. Insoweit habe Schreiber endlich einmal die Wahrheit gesagt.

Gegen Max Strauß wird im Zusammenhang mit der Schreiber-Affäre seit Jahren wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Der Politikersohn steht im Verdacht, von Schreiber 5,2 Mill. DM an Provisionen aus Waffengeschäften erhalten und nicht versteuert zu haben. Er hat die Vorwürfe seit jeher bestritten.

Schreiber hatte bei seiner Vernehmung durch den Spenden- Untersuchungsausschuss des Bundestags am Montag in Toronto gesagt, mit dem Namen "Maxwell" in seinem Kalender sei nicht - wie von der Staatsanwaltschaft angenommen - Max Strauß gemeint, sondern ein früherer CSU-Spendensammler. Insgesamt waren Schreibers Aussagen allerdings widersprüchlich. Er soll an diesem Dienstag weiter vernommen werden.

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