Nach schwachem Abschneiden
DSV-Sportdirektor Madsen übt Kritik

Rundumschlag nach schwachem Abschneiden: Örjan Madsen, scheidender Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes, beklagt sich über mangelnde Gefolgschaft. Die Kritik richtet sich sowohl gegen die Athleten als auch gegen die Heimtrainer, die sein Konzept in der Vorbereitung nicht immer mitgetragen hätten.

Nach dem bislang enttäuschenden Abschneiden des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) bei den Olympischen Spielen in Peking hat Sportdirektor Örjan Madsen erstmals Kritik geübt. "Es gibt zu wenige, die meinen Vorstellungen gefolgt sind", sagte Madsen am Montag.

Die Kritik von Madsen richtet sowohl gegen die Athleten als auch gegen die Heimtrainer, die das Konzept von Madsen mit der Konzentration auf Höhentrainingslager und häufigen harten Wettkämpfen in der Vorbereitung nicht immer mitgetragen haben. Für die Zukunft hat der DSV übrigens vorgesorgt. Künftig sind die Stützpunkttrainer vertraglich an den DSV gebunden und dem Sportdirektor unterstellt.

Madsen gab zu, dass er in der letzten Zeit häufiger an Rücktritt gedacht habe. "Ich hatte zwei Möglichkeiten: Entweder alles hinschmeißen oder mich den Gegebenheiten stellen. Ich habe ein paarmal ernsthaft darüber nachgedacht, aufzuhören", sagte Madsen, dessen Vertrag nach Olympia ausläuft und auch nicht verlängert wird.

© SID

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