Nach schwacher Leistung
Bilic erwägt Taktik-Änderung "in letzter Minute"

Knapp zwei Wochen vor Beginn der EM in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) überdenkt der kroatische Nationaltrainer Slaven Bilic noch einmal sein System. Grund ist der magere 1:0-Sieg im Länderspiel gegen Moldawien in Rijeka am Samstag. Als Reaktion denkt der Coach des deutschen Gruppengegners nun an einen Wechsel von einer 4-4-2-Formation zu einem System mit nur noch einem Angreifer.

"Ich bevorzuge ein System mit zwei Stürmern, denn eine Änderung in letzter Minute könnte die Balance im Team stören. Andererseits müssen wir die Idee weiterverfolgen, denn ein System mit nur einer Spitze gibt uns mehr Optionen bei Ballbesitz", sagte Bilic.

Schalker Rakitic schafft neue Optionen

Zentrale Figur in den Gedanken des Trainers ist dabei der Schalker Ivan Rakitic. Im 4-2-3-1-System zu spielen, sei eine Möglichkeit und "in unseren Gedanken seit Rakitic zu uns gekommen ist".

Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler ist optimistisch, dass er sich beim WM-Halbfinalisten von 1998 einen EM-Stammplatz gesichert hat: "Es wäre dumm von mir zu sagen, ich würde nicht erwarten, in der ersten Elf zu stehen."

Deutschland und Kroatien treffen in ihrem zweiten EM-Gruppenspiel am 12. Juni in Klagenfurt (18.00 Uhr) aufeinander. Weitere Gegner beider Teams in der Gruppe B sind WM-Teilnehmer Polen und Gastgeber Österreich. Letzter Testgegner der Kroaten vor der Endrunde ist am kommenden Samstag Ungarn.

© SID

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