Nach Sieg bei Wasserball-EM
Ausschreitungen in Serbien

Nach dem Sieg bei der Wasserball- Europameisterschaft im slowenischen Kranj ist es am späten Sonntagabend in Serbien zu Ausscheitungen gekommen.

HB/dpa BELGRAD. Etwa 1 000 jugendliche Randalierer haben in Belgrad die kroatische Botschaft mit Steinen und Fackeln beworfen. Sie haben auch die kroatische Fahne und Staatswappen vom Gebäude entfernt, berichteten Augenzeugen.

Im nordserbischen Novi Sad haben Randalierer fast zwei Stunden lang in der Innenstadt getobt, meldet die Nachrichtenagentur Beta. Sie hätten ein McDonalds-Restaurant vollständig zerstört, einige Kioske angezündet und fast alle Schaufenster von Geschäften und öffentlichen Gebäude zerschmettert. Erst nach dem massiven Eingreifen der Polizei seien Ordnung und Ruhe wieder hergestellt worden. Es gab zunächst keine Angaben über eventuelle Verletzte oder Festnahmen.

Die Krawalle waren eine Reaktion auf die Ausschreitungen kroatischer Anhänger in Kranj nach der Niederlage ihrer Mannschaft, sagte einer der Randalierer. Polizei hatte nach Augenzeugenberichten in beiden Fällen kaum oder zu spät reagiert. Aleksandra Joksimovic, stellvertretende Außenministerin von Serbien und Montenegro, verurteilte diese "Akte des Vandalismus", meldete die Nachrichtenagentur Beta.

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