Nach Sieg über Slowenien
Südafrika auf Kurs ins Achtelfinale

Erstmals könnten die Südafrikaner die Vorrunde erfolgreich überstehen. Mit einem 1:0 gegen Slowenien schafften sie die Grundlage dafür.

dpa DAEGU/SÜDKOREA. Die Mannschaft von Trainer Jomo Sono kam am Samstag in Daegu zu einem 1:0 (1:0) gegen Slowenien. Den entscheidenden Treffer erzielte Siyabonga Nomvethe bereits in der vierten Minute. WM-Neuling Slowenien ist als drittes WM-Team nach Nigeria und Saudi-Arabien ausgeschieden.

Den Südafrikanern genügt im abschließenden Spiel der Gruppe B am Mittwoch gegen die schon qualifizierten Spanier ein Unentschieden, um bei ihrer zweiten WM-Teilnahme nach 1998 erstmals die Vorrunde zu überstehen. Als erster Trainer des WM-Turniers wurde Sloweniens Coach Srecko Katanec wegen Meckerns auf die Tribüne geschickt.

Südafrikas Trainer Sono musste seinen verletzten Abwehrchef Pierre Issa ersetzen. Er brachte überraschend Angreifer Siyabonga Nomvethe und hatte gleich Glück: Nach einem Freistoß von Quinton Fortune drückte Nomvethe (4.) den Ball mit dem Oberschenkel über die Torlinie. In der Folgezeit erwiesen sich die Südafrikaner als das spielerisch und technisch bessere Team.

Bei Slowenien war das Fehlen des verletzten Marinko Galic in der Abwehr zu merken. Galic' Vertreter Muamer Vugdalic war überfordert. Im Spiel nach vorn besaßen die Slowenen nach dem Streit um ihren suspendierten Star Zlatko Zahovic keine Mittel, um die gegnerische Deckung in Verlegenheit zu bringen. Lediglich ein Kopfball von Zeljko Milinovic (3.) und ein Schuss von Milenko Acimovic (33.) brachten ein Hauch von Gefahr für Südafrikas Tor.

Nach der Pause bemühten sich die Slowenen, mehr Druck zu machen. Südafrika verlegte sich auf das Kontern und hatten die besseren Möglichkeiten. Vor allem Benny McCarthy wurde immer gefährlicher. In der 50. Minute prüfte der Stürmer, der zuletzt beim FC Porto spielte, Sloweniens Torwart Marko Simeunovic. 15 Minuten später hatte McCarthy innerhalb von wenigen Sekunden zwei Mal die Gelegenheit zur Führung. Erst ging sein Kopfball gegen die Latte, sein Schuss kurze Zeit später war zu unplatziert. Slowenien hatte nur eine Chance zum Ausgleich durch einen Kopfball des eingewechselten Nastja Ceh (70.). Ansonsten geriet Südafrikas Sieg nicht mehr in Gefahr.

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