Nach Steuern hat der Pharma- und Chemiekonzern weniger verdient
Bayer steigert Umsatz und Ergebnis

Bei einer als "weiterhin erfreulich" bezeichneten Geschäftsentwicklung will der Konzern in Zukunft vorrangig auf das Thema "Gesundheit" setzen.

rtr/adx LEVERKUSEN. Der Bayer-Konzern hat im ersten Halbjahr 2000 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Das operative Ergebnis habe sich um 31 Prozent auf zwei Milliarden Euro verbessert, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Leverkusen mit. Der Umsatz nahm um 22 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro zu.

Die Zahlen sind den Angaben zufolge bereinigt um die 1999 an die Börse gebrachte Fototechnik-Tochter Agfa. Der Konzern hatte 70 Prozent von Agfa abgegeben und dafür einen Erlös von einer Milliarde Euro verbucht. Der Konzerngewinn für das erste Halbjahr 2000 wurde in einer Kurzfassung des Zwischenberichts mit einer Milliarde Euro angegeben, nach 1,7 Milliarden Euro im Vergleichshalbjahr des Vorjahres.

Ohne den Sondereffekt des Agfa-Börsengangs sei der Konzerngewinn aus dem fortzuführenden Geschäft um 40 Prozent gestiegen. Für das Gesamtjahr 2000 rechnet Bayer nach eigenen Angaben mit einem zweistelligen Wachstum bei Umsatz und Ergebnis. Großes Potenzial sehe man vor allem im Arbeitsgebiet Gesundheit.

Die Geschäftsentwicklung bezeichnete Bayer-Chef Manfred Schneider als "weiterhin erfreulich". Für das Gesamtjahr geht er von zweistelligen Steigerungsraten bei Umsatz und Ergebnis aus. Dabei setze Bayer vorrangig auf das Konzern-Arbeitsgebiet Gesundheit.

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