Nach Stoibers Nominierung: Stimmung für Union anhaltend positiv

Nach Stoibers Nominierung
Stimmung für Union anhaltend positiv

Nach der Nominierung von Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) ist die Union in Umfragen weiter im Aufwind. In einer Erhebung des Emnid-Instituts für n-tv, die der Sender am Freitag in Berlin veröffentlichte, konnte die Union bei der Sonntagsfrage um einen Punkt auf 40 % zulegen und ihren Vorsprung zur SPD ausbauen.

Reuters BERLIN. Die SPD verlor demnach einen Punkt und käme auf 37 % der Stimmen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. FDP und PDS liegen unverändert bei sieben, die Grünen bei sechs Prozent. Auch im ZDF-Politbarometer erreicht die Union 40 % der Stimmen und damit zwei Punkte mehr als die Sozialdemokraten. Danach folgen die FDP mit konstant sieben Prozent, die PDS mit unverändert sechs und die Grünen mit fünf Prozent der Stimmen.

Nach der Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-Politbarometer trauen 36 % der Befragten eher dem bayerischen Kanzlerkandidaten Stoiber die Lösung der wirtschaftlichen Probleme zu als Amtsinhaber Gerhard Schröder (SPD), der nur auf 15 % kommt. Auch in der Arbeitsmarktpolitik erreicht Stoiber mit 33 % einen deutlich höheren Kompetenzwert als der Kanzler mit 14 %. Die Forschungsgruppe befragte zwischen Montag und Donnerstag rund 1300 Wahlberechtigte. Die Emnid-Umfrage unter rund 1000 Bürgern in Deutschland fand am Dienstag und Mittwoch statt. Vor einer Woche hatte sich die Union auf den bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber als Kanzlerkandidat geeinigt.

In mehreren direkt vor Klärung der Kandidatenfrage in der Union erhobenen Umfragen hatten CDU/CSU bereits mit den Sozialdemokraten gleichgezogen oder sie sogar leicht überholt.

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