Nach Swissair-Insolvenz
Flughafen Zürich bleibt in der Verlustzone

Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte Unique noch einen Gewinn von 41,5 Mill. sfr erwirtschaftet. Die an der Börse notierte Gesellschaft litt unter dem Zusammenbruch der Swissair, deren Heimatflughafen Zürich war.

ef ZÜRICH. Die Zahl der Passagiere ging in Folge der Insolvenz um 23,6 % auf 8,4 Mill. zurück. Der Umsatz verringerte sich um 9,1 % auf 248 Mill. sfr. Ein Forderungsausfall gegenüber dem früheren Schweizer Nationalcarrier hatte das Unternehmen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2001 in die Verlustzone gedrückt.

Das negative Resultat des ersten Halbjahres hofft Unique in der zweiten Jahreshälfte aufholen zu können. Insgesamt rechnet die Gesellschaft 2002 wieder mit einem Gewinn, allerdings unter der Voraussetzung das keine gravierenden Ereignisse eintreten.

Unique investierte im ersten Halbjahr mit 249 Mill. sfr 11,9 % weniger als im Vergleichzeitraum 2001. Mit 211 Mill. sfr entfiel davon der größte Teil auf die fünfte Ausbaustufe des Flughafens. Die zusätzliche Kapazität durch den Ausbau wird zwar auf absehbare Zeit nicht benötigt. Ein Stopp des Ausbaus nach der Insolvenz der Swissair und den Terroranschlägen vom 11. September war aber ökonomisch nicht sinnvoll, da die Arbeiten schon zu weit gediehen waren, um sie ohne hohen Kostenaufwand stoppen zu können.

Neben Zürich will Unique auch das Management weiterer Airports übernehmen. Bisher ist dies in Indien (Bangalore) und Chile gelungen. Die Aktien reagierten am Mittwoch auf die Zahlen mit einem Verlust von zwischenzeitlich 4 % auf 100 sfr. Im November 2000 waren die Titel noch zu 250 sfr aus Staatsbesitz verkauft worden.

Quelle: Handelsblatt

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