Nach tagelangen Regenfällen
Bis zu 41 Tote durch Überflutungen in Indonesien

Erdrutsche und Überflutungen nach tagelangen Regenfällen haben auf zwei indonesischen Inseln bis zu 41 Menschen in den Tod gerissen. Auf der östlichen Insel Flores starben mindestens 14 Menschen durch die Schlamm-und Wassermassen, von dem benachbarten Eiland Besar wurden zwei Tote gemeldet.

HB/dpa JAKARTA. Es sei davon auszugehen, dass 23 zunächst noch vermisste Einwohner des Dorfs Detumbawa auf Flores ebenfalls nicht mehr am Leben seien, sagte ein Behördensprecher am Mittwoch. Erdrutsche und Überschwemmungen hatten dort mindestens 17 Häuser und Unterkünfte fortgerissen. Auch für zwei Vermisste auf Besar gab es nur noch wenig Hoffnung.

Auf Flores zerstörten die Fluten außerdem zwei Brücken und mehrere Kimometer des Straßennetzes. Die Behörden befürchteten eine Verschärfung der Lage, da sich zunächst kein Ende der schweren Niederschläge abzeichnete. Den besonders betroffenen Bezirk Ende hatte eine ähnliche Katastrophe zuletzt 1988 heimgesucht. Damals waren durch Überschwemmungen mindestens 17 Menschen getötet worden.

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