Nach Trennung von der "Frankenpost": SWMH darf bei Süddeutschem Verlag einsteigen

Nach Trennung von der "Frankenpost"
SWMH darf bei Süddeutschem Verlag einsteigen

Der Einstieg der Südwestdeutschen Medienholding beim Süddeutschen Verlag ist perfekt. Das Bundeskartellamt gab am Freitag grünes Licht für den Erwerb von 18,75 % der Anteile.

HB/dpa BONN/MÜNCHEN. Die Freigabe sei möglich geworden, da der Süddeutsche Verlag seine 70-prozentige Beteiligung an der Regionalzeitung "Frankenpost" mit Sitz in Hof verkauft. Dadurch komme es zu keiner marktbeherrschenden Stellung des Verlages im Verbreitungsgebiet der Zeitung, argumentierte das Kartellamt.

Der Süddeutsche Verlag mit seinem Flaggschiff "Süddeutsche Zeitung" hatte den Einstieg der Südwestdeutschen Medien Holding als sechstem Gesellschafter bereits im November angekündigt. Die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH ist die Obergesellschaft der Zeitungsgruppe Stuttgart mit zahlreichen Beteiligungen im Medienbereich ("Stuttgarter Zeitung", "Stuttgarter Nachrichten").

Durch den Verkauf der 70-prozentigen Beteiligung an der "Frankenpost" an die SPD-Medienbeteiligungs-Gesellschaft ddvg hatte der Süddeutsche Verlag kartellrechtliche Bedenken gegen den Einstieg der Südwestdeutschen Medienholding aus dem Weg geräumt. Mit dem Verkauf der "Frankenpost" geht auch der "Vogtland-Anzeiger", der speziell auf die Interessen der Leser in Sachsen zugeschnitten ist, an die ddvg über. Im Verbreitungsgebiet der Zeitungen gab es eine kartellrechtlich relevante Überschneidung mit der "Freien Presse" in Chemnitz. Die Zeitung gehört zur Medien Union GmbH, die an der Südwestdeutschen Medien Holding beteiligt ist.

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