Nach UEFA-Entscheid
Wertpapieraufsicht nimmt Highlight ins Visier

Der Aktienkurs der Highlight Communications AG ist nach der Champions League-Entscheidung der UEFA zu Gunsten der Highlight-Tochter Team ins Visier der Wertpapieraufsicht geraten.

dpa FRANKFURT. Wegen Verdachts des Insiderhandels laufen beim Bundesaufsichtsamt für den Wartpapierhandel (BAWe) Voruntersuchungen. Dies sagte eine BAWe- Sprecherin am Montag der dpa. Außerdem sollen die Vorgänge im Hinblick auf Marktmanipulationen geprüft werden.

Die UEFA hatte am Donnerstag beschlossen, die seit 1992 währende Zusammenarbeit bei der Champions League mit dem Vermarktungspartner Team fortzusetzen und den Vertrag bis 2006 zu verlängern. Team- Konkurrent IMG hatte das Nachsehen, obwohl er das lukrativere Angebot gemacht hatte.

In den Vortagen des UEFA-Beschlusses gab es auffällige Ausschläge im Aktienkurs von Team-Mutter Highlight. Auslöser war zunächst ein Bericht am vorigen Mittwoch in der Tageszeitung "Die Welt", nach denen IMG den UEFA-Zuschlag erhalten würde. Die Highlight-Aktie verlor daraufhin zeitweise fast 20 Prozent an Wert.

Nach dem Votum der UEFA für Team verzeichnete der Kurs am Donnerstag beim Handelsende ein Plus von 37,83 Prozent. Das Handelsvolumen war ungewöhnlich hoch. Highlight-Chef Bernhard Burgener hatte am Freitag angekündigt, seine Anwälte einzuschalten, und die Wertpapieraufsicht aufgefordert, den Fall zu überprüfen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, würde das BAWe die Staatsanwaltschaft einschalten.

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