Nach umstrittenen Äußerungen
McCains Wirtschaftsexperte tritt zurück

Rückschlag für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain: Mit Phil Gramm trat nun sein Berater für Wirtschaftsfragen zurück. Gramm hatte sich zuvor gegenüber der US-Bevölkerung deutlich im Ton vergriffen. Der Rücktritt hinterlässt ein klaffendes Loch - Wirtschaft gilt als McCains Schwachpunkt.

HB WASHINGTON. Ein Spitzenberater des republikanischen US- Präsidentschaftskandidaten John McCain, Phil Gramm, ist nach umstrittenen Äußerungen im Wahlkampf zurückgetreten. Der Wirtschaftsfachmann hatte die USA als eine "Nation von Jammerlappen" bezeichnet.

Es gebe eine "mentale Rezession" im Land. Gramm begründete seine Entscheidung mit dem Hinweis, er könnte dem Wahlkampf McCains möglicherweise schaden. McCain hatte sich bereits sofort nach Bekanntwerden der Äußerungen Gramms davon distanziert. Ex-Senator Gramm (66) gilt auch als enger persönlicher Freund McCains. Gramm hatte in einem Interview der "Washington Times" angeprangert, dass die Amerikaner ständig über die Wirtschaftslage klagten. "Wir sind so etwas wie eine Nation der Jammerlappen geworden."

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