Nach US-Einzelhandelsdaten
Euro verliert leicht an Boden

Reuters NEW YORK. Der Euro hat am Dienstag nach der Veröffentlichung unerwartet starker US-Einzelhandlesdaten im frühen New Yorker Handel etwas an Boden eingebüßt. Händlern zufolge agierten die Marktteilnehmer aber vor der Rede von US-Notenbankpräsident Alan Greenspan um 16.00 Uhr MEZ vor dem Bankenausschuss des US-Senats vorsichtig. Aus Greenspans Red erhofften sie sich Aufschlüsse über die Einschätzung der Konjunkturentwicklung in den USA durch die Fed sowie davon ausgehend über die Möglichkeit weiterer Senkungen der US-Leitzinsen.

Das Handelsministerium in Washington hatte zuvor berichtet, die US-Einzelhandelsfirmen hätten im Januar 0,7 % mehr als im Vormonat umgesetzt. Ohne den Autoabsatz habe sich ein Plus von 0,8 % ergeben. Von Reuters befragte Volkswirte hatten dagegen nur einen Anstieg um 0,6 % erwartet. Ohne Automobilsektor prognostizierten sie einen Anstieg um 0,4 %. Der Euro kostete zur Eröffnung in New York 0,9275/80 nach einer letzten Notiz am Vorabend von 0,9308/13 $. Gegen 14.55 Uhr MEZ wurde die Gemeinschaftswährung mit 0,9244/51 $ gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Mittag in Frankfurt mit 0,9275 $ ermittelt. Die US-Valuta notierte mit 117,08/16 (117,49/57) Yen.

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