Nach verpatzter Vorrunde
Nigerias Trainer will im Amt bleiben

Adegboye Onigbinde will eventuell doch Trainer der nigerianischen Fußball-Nationalmannschaft bleiben. Nach dem vorzeitigen Vorrunden-Aus-war bereits über eine Trennung von Onigbinde spekuliert worden. Der hatte die Mannschaft vor dem Turnier in wichtigen Positionen umgestellt.

dpa OSAKA/JAPAN. Adegboye Onigbinde will nach der WM eventuell doch weiter Trainer der nigerianischen Fußball-Nationalmannschaft bleiben. "Das ist nicht meine Entscheidung. Das ist eine Entscheidung der Nigerianer und des Fußball-Verbandes", sagte der 64-Jährige vor dem letzten Gruppenspiel gegen England am Mittwoch in Osaka. Er war erst im Februar als Nationalcoach engagiert worden und sollte nach der WM einen Posten als Technischer Direktor im Verband ausüben.

Nach dem enttäuschenden Abschneiden mit dem nach Niederlagen gegen Argentinien (0:1) und Schweden (1:2) feststehenden Vorrunden-Aus-war aber auch bereits über eine vollständige Trennung von Onigbinde spekuliert worden. "Es geht mir nicht um Geld, aber darum, wie in Zukunft gearbeitet werden soll. Wir müssen über einiges reden. Wenn wir uns einigen, werde ich weitermachen", kündigte der von seinen Spielern "Chief" genannte Trainer an.

Onigbinde hatte vor der WM die Führungsspieler Sunday Oliseh von Borussia Dortmund und Finidi George (Ipswich Town) aussortiert und mit einem jungen Team den bisher erfolglosen Neuanfang bei den "Super Eagles" eingeleitet. "Ich glaube, die Nigerianer sind zufrieden. Wir haben die Grundlage für die Zukunft gelegt", zog der Coach seine eigene Bilanz.

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