Nach Vorlage des Tierschutzberichtes
Künast will Tierschutz in Verfassung verankern

dpa BERLIN. Angesichts von Seuchen und Skandalen in der Tierhaltung hat Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) die Verankerung des Tierschutzes in der Verfassung gefordert. Bei der Vorlage des Tierschutzberichtes in Berlin am Mittwoch sprach sich Künast erneut für eine Dauer von Tiertransporten von höchstens vier Stunden aus.

Auf europäischer Ebene sehe sie im EU-Agrarrat allerdings nur die Chance auf einen Kompromiss von acht Stunden. Dies wäre angesichts von Transportzeiten von derzeit etwa 20 Stunden aber bereits eine Verbesserung. Die Maul- und Klauenseuche habe verdeutlicht, "dass die üblichen Haltungsformen und Tiertransporte dazu beitragen, dass Seuchen in der EU verbreitet werden".

Noch vor Ostern will Künast dem Bundesrat eine neue Legehennenverordnung für eine artgerechtere Haltung zuleiten. Damit soll die herkömmliche Käfighaltung verboten werden.

Den Tierschutzbericht, der alle zwei Jahre vorgelegt wird, hatte am Morgen das Bundeskabinett verabschiedet. Dem Bericht zufolge ist die Zahl der in Deutschland eingesetzten Versuchstiere nach einem deutlichen zwischen 1991 und 1997 in den darauf folgenden Jahren wieder angestiegen

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