Nach Vorschlag von Bundeskanzler Schröder
Sofia reagiert gelassen auf mögliche Barrieren zum EU-Arbeitsmarkt

dpa SOFIA. Bulgarien hat gelassen auf den Vorschlag von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) reagiert, den EU-Arbeitsmarkt für Menschen aus den Beitrittsstaaten erst nach einer Frist zu öffnen. Dies sei "nur einer der Trends, die von nun an in der EU erörtert werden", sagte die bulgarische Außenministerin Nadeschda Michailowa nach Angaben der staatlichen Medien am Donnerstag.

Im bulgarischen Außenministerium sei die Idee einer siebenjährigen Übergangsfrist nicht erörtert worden, sagte Michailowa. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Beschlüsse des EU-Gipfels in Nizza zur "Überwindung der Ängste und der Skepsis" führen würden. Bulgarien führt seit dem 15. Januar dieses Jahres Aufnahme-Verhandlungen mit der EU und ist bemüht, sich bis 2006 für einen Beitritt vorzubereiten.

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