Nach Vorwurf eines Interessenkonfliktes
Litauischer Wirtschaftsminister zurückgetreten

ap WILNA. Der litauische Wirtschaftsminister Eugenijus Maldeikis hat am Dienstag seinen Rücktritt erklärt. Er reagierte damit auf Vorwürfe eines Interessenkonflikts bei der geplanten Privatisierung des staatlichen Gasversorgungsunternehmens. Maldeikas hatte diesen Verdacht mit einer Reise nach Moskau auf sich gezogen, wo er inoffiziell Gespräche mit Direktoren des russischen Gasprom-Konzerns führte. Die Gasprom hat ihr Interesse an einer Beteiligung an dem litauischen Unternehmen bekundet. Der 42-jährige Minister wies die Vorwürfe zurück. Gleichwohl wird erwartet, dass Präsident Waldas Adamkus den Rücktritt annehmen wird. Erst vor zwei Wochen ist Verkehrsminister Gintaras Striaukas zurückgetreten. Beide Politiker gehören wie Ministerpräsident Rolandas Paksas der Mitte-rechts-Partei Liberale Union an.



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