Nach weiteren Abschreibungen
Ergo schreibt rote Zahlen

Der zweitgrößte deutsche Erstversicherer Ergo hat im ersten Quartal wegen weiterer hoher Abschreibungen auf Aktien einen Verlust verbucht. Eine verlässliche Ergebnisvorhersage für das Gesamtjahr lasse sich wegen der weiterhin volatilen Kapitalmärkte nicht machen, schreibt der zur Münchener Rück gehörende Versicherer am Montag in seinem Quartalsbericht.

Reuters DÜSSELDORF. Das operative Ergebnis werde sich aber weiter verbessern. Anfang April hatte Ergo für 2003 noch ein insgesamt positives Ergebnis in Aussicht gestellt. Die Ergo-Gruppe verbuchte in den ersten drei Monaten 2003 einen Fehlbetrag von 231 Mill. ?, nach einem Gewinn von 106 Mill. ? im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Beitragseinnahmen stiegen im ersten Quartal dagegen um 10,4 % auf 4,4 Mrd. ?.

Beim Kapitalanlageergebnis fuhr Ergo 104 Mill. ? Verlust ein, nach 1,9 Mrd. ? Gewinn auf Grund hoher realisierter Kursgewinne im ersten Quartal 2002. Dabei seien im ersten Quartal 2003 Abschreibungen auf Aktien in Höhe von 539 Mill. ? vorgenommen worden. Zudem habe das Unternehmen die Aktienquote weiter reduziert, was zu Verlusten in Höhe von 799 Mill. ? geführt habe. Nach Wertberichtigungen auf den Aktienbestand von 3,8 Mrd. ? hatte Ergo 2002 einen Jahresfehlbetrag von 1,1 Mrd. ? ausgewiesen.

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