Nachbarhöfe werden untersucht
MKS-Verdacht in Worms

ddp WORMS. Nach dem ersten rheinland-pfälzischen Verdachtsfall auf Maul- und Klauenseuche (MKS) in Worms haben Tierärzte am Sonntagvormittag mit Untersuchungen von in der Nähe gelegenen Tierbeständen begonnen. Derzeit gebe es aber noch keine weiteren Anzeichen auf MKS-Symptome, sagte der Leiter des Krisenstabes, Wolfgang Brinkmann, in Worms. Jegliche Viehtransporte im Sperrgebiet um den betroffenen Hof im Ortsteil Weinsheim sind verboten.

Die Behörden wissen nicht, wie die Tierseuche auf den Hof gelangt sein könnte. Die bereits getöteten zehn Schafe, fünf Lämmer und zwei Schweine hätten schon seit "geraumer Zeit auf dem Hof gelebt". Es gebe keine Anhaltspunkte für Kontakte in MKS-Gebiete - "weder in die Niederlande oder Frankreich und schon gar nicht nach Großbritannien", sagte Brinkmann.

Ein Amtstierarzt hatte auf dem Wormser Verdachtshof bei den Schafen Veränderungen an der Mundschleimhaut festgestellt, die ein Anzeichen für MKS sein könnten. Die Untersuchungen von Gewebe- und Blutproben laufen.

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