Nachbesserung für Frauen und Familien gefordert
CDU kritisiert Rentenreform

dpa BERLIN. Die CDU besteht im Vermittlungsverfahren zur rot- grünen Rentenreform auf grundlegenden Nachbesserungen für Frauen und Familien. Deshalb soll auch der bereits verabschiedete Teil mit der Änderung bei den Witwenrenten nachverhandelt werden. Es könne nicht sein, dass beispielsweise Frauen mit zwei Kindern "als Verlierer aus der Rentenreform hervorgehen", sagte die CDU-Vorsitzende Angela Merkel am Freitag in Berlin.

Die Partei- und Fraktionsspitze der CDU hatte sich zuvor mit Vertreterinnen der großen Frauenverbände getroffen. Dabei sei man sich in der Ablehnung der rot-grünen Rentenpläne einig gewesen. CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz forderte, dass auch "normalverdienende Ehepaare" beim Aufbau der geplanten Privatrente stärker gefördert werden. Die CDU verlangt ferner, dass die Erziehungszeiten auch für jene Kindern rentensteigernd wirksam werden, die vor 1992 geboren wurden.

Wie teuer die geforderten Leistungsausweitungen sind, wollte Merkel nicht sagen. Dies hänge von der "Bandbreite" der Verbesserungen ab. Die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Maria Böhmer, sagte dazu: "Man kann das bezahlen, wenn man es will und wenn man es richtig macht."

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