Nachbörslich Kursverluste
SAP-Konkurrent Siebel mit Gewinnrückgang

Der US-Softwarehersteller und SAP-Konkurrent Siebel Systems hat im abgelaufenen Quartal einen stärkeren Gewinn- und Umsatzrückgang verzeichnet als von Analysten erwartet.

Reuters SAN MATEO. Zugleich kündigte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss den Abbau von mehr als 1 000 Stellen an. Siebel-Aktien reagierten nachbörslich mit Kursverlusten auf die Unternehmensnachrichten.

Die US-Firma gab für das zweite Quartal einen Einbruch des Reingewinns auf 29,8 (Vorjahreszeitraum 76,6) Mill. $ oder sechs (15) Cent je Aktie sowie des Umsatzes auf 405,6 (560,2) Mill. $ bekannt. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten demgegenüber im Schnitt mit höheren Werten gerechnet, und zwar mit neun Cent beim Gewinn je Aktie und 437,1 Mill. $ beim Umsatz.

Für das laufende dritte Quartal erwartet Siebel nach eigenen Angaben ohne Berücksichtigung von Restrukturierungskosten einen Gewinn je Aktie von fünf bis acht Cent bei einem Umsatz von 355 bis 400 Mill. $. Für das vierte Quartal sei mit ähnlichen Werten wie für das dritte Quartal zu rechnen.

Das Unternehmen kündigte ferner an, seine Mitarbeiterzahl auf 6 000 von derzeit 7 164 zu reduzieren. Dafür fielen im dritten Quartal Sonderbelastungen von 225 bis 250 Mill. $ an.

Siebel-Aktien fielen im nachbörslichen Geschäft auf der elektronischen Handelsplattform Instinet auf 11,20 $ nach 11,74 $ zum Handelsschluss an der US-Technologiebörse Nasdaq.

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