Nachfolge schnell geklärt
Richstein soll neue Justizministerin Brandenburgs werden

Kaum hatte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) das Rücktrittsangebot von Justizminister Kurt Schelter (CDU) angenommen, präsentierte die CDU die mögliche Nachfolgerin: Barbara Richstein, rechtspolitische Sprecherin der Fraktion.

HB POTSDAM. Die 1965 in Sindelfingen (Baden-Württemberg) geborene Juristin hat sich auch als Vorsitzende des Rechtsausschusses im Potsdamer Landtag als Fachfrau einen Namen gemacht. Nach dem Abitur studierte sie Rechtwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn. Von 1991 bis 1992 war Richstein Assistentin der Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe Albeck-Zehden, danach Geschäftsführerin der INNOVA Grundbesitzverwaltung GmbH. Von 1993 an arbeitete sie zwei Jahre als Rechtsreferendarin, bevor sie bis 1997 als Vorstandsreferentin zur Jüdischen Gemeinde zu Berlin wechselte.

Seit fünf Jahren arbeitet sie als Rechtsanwältin, im Potsdamer Landtag sitzt sie seit 1999. Die schnelle Personalentscheidung wurde von SPD und CDU begrüßt. Die CDU-Fraktionsvorsitzende Beate Blechinger sagte: "Frau Richstein ist eine kompetente Frau für dieses Amt und hat unser volles Vertrauen und unsere ganze Unterstützung." Der Fraktionsvorsitzende des Koalitionspartners SPD, Gunter Fritsch, bezeichnete die Juristin als tüchtig: "Wenn sie sich rein findet in das Amt, könnte sie eine Bereicherung für das Kabinett sein."

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