Nachfolger gesucht
Hendry-Rücktritt steht bei Opel offenbar bevor

Nach Medienberichten sei der Wechsel des Vorstandsvorsitzenden bereits in naher Zukunft geplant. Sein Nachfolger soll auf jeden Fall bessere Sprachkenntnisse besitzen, und mehr mit der europäischen Kultur verbunden sein.

vwd FRANKFURT. Robert Hendry, der Vorstandsvorsitzende der Adam Opel AG, Rüsselsheim, wird nach Angaben von Aufsichtsratsmitgliedern wahrscheinlich bald zurücktreten. Das "Wall Street Journal" (WSJ) zitierte am Donnerstag den Betriebsratsvorsitzenden Klaus Franz mit den Worten: "Es ist ziemlich offensichtlich, dass wir in naher Zukunft einen Wechsel haben werden". Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat fordern den Angaben zufolge zudem die Konzernmutter General Motors Corp (GM), Detroit, dazu auf, einen Nachfolger für Hendry zu benennen, der sich besser auf die europäischen Märkte einstellt.

Franz und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Klebe erklärten laut WSJ in einem Telefoninterview, GM solle einen Hendry-Nachfolger finden, der deutsch spricht und stärker mit der europäischen Kultur verbunden ist. Franz zufolge wird erwartet, das am 25. Januar bis zu 90 000 GM-Beschäftigte in ganz Europa für einen Tag die Arbeit niederlegen, um gegen die Kürzungspläne des GM-Managements zu protestieren. Die Arbeitnehmervertreter beklagen zudem, dass das GM-Management gegen eine Direktive der Europäischen Union verstoßen habe, wonach die Gewerkschaften über die geplanten Umstrukturierungen in Europa vor deren Bekanntgabe hätten informiert werden müssen.



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