Nachfolger von Klimmt
Bodewig wird ins Amt eingeführt

Der 45-Jährige bekam gestern von Bundespräsident Rau die Ernennungsurkunde und wird in der kommenden Woche vor dem Bundestag vereidigt. Heute stellt er sein neues Team vor.

dpa BERLIN. Der neue Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) wird heute (Dienstag) in sein Amt eingeführt. Bodewig, der bislang Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrs- und Bauministerium war, will in Berlin sein neues Team vorstellen. Der 45-Jährige hatte am Montag von Bundespräsident Johannes Rau die Ernennungsurkunde bekommen. Bodewig wird in der kommenden Woche vor dem Bundestag vereidigt.

Im Fernsehsender n-tv sprach sich Bodewig gegen dauerhafte öffentliche Geldspritzen für die Deutsche Bahn aus. "Das Unternehmen muss sich irgendwann selber tragen. Ich will jedenfalls keine Subventions-Bahn auf Dauer." Viel wichtiger sei es, den technischen Standard ständig zu verbessern und die Ausstattung anzupassen. "Wir müssen weiterhin kräftig in das Schienennetz investieren." Die Bahn müsse einen Großteil des zusätzlichen Güterverkehrs auf die Schiene holen und sich deshalb neu aufstellen. Ein Börsengang sei in nächster Zeit "kein Thema", sagte Bodewig. Zunächst gelte es, andere Qualitäten zu beweisen: "Die Menschen erwarten zurecht von der Bahn, dass sie zuverlässig, pünktlich und sicher ist."

Neuer Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium wird der 44 Jahre alte Brandenburger Bundestagsabgeordnete Stephan Hilsberg (SPD). Das bestätigte Hilsberg der "Lausitzer Rundschau" (Dienstag). Der studierte Informatiker gehört dem Bundestag seit 1990 an und war zuletzt Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung. Nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Dienstag) kündigte Bodewig zudem die Entlassung der beamteten Staatssekretärin Elke Ferner an. Sie solle durch Ralf Nagel, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium von Sachsen-Anhalt, ersetzt werden. Auch der Parlamentarische Staatssekretär Siegfried Scheffler (SPD) sei über seine bevorstehende Entlassung unterrichtet worden.

Gegen Bodewigs Vorgänger Klimmt hatte das Amtsgericht Trier einen Strafbefehl wegen Beihilfe zur Untreue erlassen. Klimmt war aus diesem Grund zurückgetreten. dpa BERLIN. Der neue Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) wird heute (Dienstag) in sein Amt eingeführt. Bodewig, der bislang Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrs- und Bauministerium war, will in Berlin sein neues Team vorstellen. Der 45-Jährige hatte am Montag von Bundespräsident Johannes Rau die Ernennungsurkunde bekommen. Bodewig wird in der kommenden Woche vor dem Bundestag vereidigt.

Im Fernsehsender n-tv sprach sich Bodewig gegen dauerhafte öffentliche Geldspritzen für die Deutsche Bahn aus. "Das Unternehmen muss sich irgendwann selber tragen. Ich will jedenfalls keine Subventions-Bahn auf Dauer." Viel wichtiger sei es, den technischen Standard ständig zu verbessern und die Ausstattung anzupassen. "Wir müssen weiterhin kräftig in das Schienennetz investieren." Die Bahn müsse einen Großteil des zusätzlichen Güterverkehrs auf die Schiene holen und sich deshalb neu aufstellen. Ein Börsengang sei in nächster Zeit "kein Thema", sagte Bodewig. Zunächst gelte es, andere Qualitäten zu beweisen: "Die Menschen erwarten zurecht von der Bahn, dass sie zuverlässig, pünktlich und sicher ist."

Neuer Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium wird der 44 Jahre alte Brandenburger Bundestagsabgeordnete Stephan Hilsberg (SPD). Das bestätigte Hilsberg der "Lausitzer Rundschau" (Dienstag). Der studierte Informatiker gehört dem Bundestag seit 1990 an und war zuletzt Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung. Nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Dienstag) kündigte Bodewig zudem die Entlassung der beamteten Staatssekretärin Elke Ferner an. Sie solle durch Ralf Nagel, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium von Sachsen-Anhalt, ersetzt werden. Auch der Parlamentarische Staatssekretär Siegfried Scheffler (SPD) sei über seine bevorstehende Entlassung unterrichtet worden.

Gegen Bodewigs Vorgänger Klimmt hatte das Amtsgericht Trier einen Strafbefehl wegen Beihilfe zur Untreue erlassen. Klimmt war aus diesem Grund zurückgetreten.

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