Nachfrage ließ am zweiten Tag nach
Euro-Münzpäckchen nahezu ausverkauft

Einen Tag nach ihrer Ausgabe waren die Euro-Münzpäckchen in Deutschland am Dienstag schon so gut wie ausverkauft.

ap FRANKFURT/MAIN. Zwar ließ die Nachfrage nach den Starterkits nach. Der Sparkassen- und Giroverband berichtete aber, bis auf Restbestände seien die rund 30 Millionen Münzsammlungen der Sparkassen und Landesbanken verkauft worden. Bis Ende der Woche dürften alle Starterkits über den Banktresen gegangen sein. Bürger, die kein Münzpäckchen ergattern, bekommen das neue Geld im neuen Jahr, bis dahin sind die Euro-Münzen ohnehin kein gesetzliches Zahlungsmittel.

Die Commerzbank rechnete damit, dass die Starterkits in ihren Geschäftsstellen bis Dienstagabend ausverkauft sein dürften. Die Nachfrage nach den rund eine Million Starterkits sei sehr groß gewesen, sagte ein Sprecher. Bei der Hypo-Vereinsbank waren am Montag etwa 50 Prozent von 1,3 Mill. Münzpäckchen über den Banktresen gegangen. Am zweiten Tag sei der Andrang deutlich geringer gewesen. Der Vorrat dürfte noch zwei bis drei Tage reichen, sagte ein Sprecher und wies zugleich darauf hin, dass die Hypo-Vereinsbank die Starterkits nur an eigene Kunden abgibt. Die Dresdner Bank berichtete, noch könne die Nachfrage befriedigt werden. Zwar seien in einigen Geschäftsstellen die Starterkits gestern ausverkauft gewesen. Diesen seien aber aus Filialen, die noch ausreichend Münzpäckchen hatten, Starterkits zur Verfügung gestellt. Die Dresdner Bank hatte 1,5 Mill. Starterkits vorbereitet.

Die Deutsche Bank 24 ging davon aus, dass ihr Vorrat noch bis Ende der Woche reichen wird. Am Dienstag sei es relativ ruhig gewesen, sagte ein Sprecher. Am Vortag warebn bereits zwischen 50 Prozent und zwei Drittel in den Filialen abgegeben worden. Deutschland, Griechenland und Portugal waren am Montag die letzten der zwölf Euro-Staaten, die den Verkauf des neuen Geldes starteten.

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