Nachgefragt: Frank Burghardt, Dervateexperte bei der Société Générale in Paris
„Deutsche mögen den Hebel"

Wo liegen die Gründe für den Boom des Optionsscheinmarktes in Deutschland?

Der Markt ist seit über einem Jahrzehnt gewachsen und heute von Produkt- und Serviceseite der am weitesten entwickelte Markt der Welt. Darüber hinaus haben die Aufsichtsbehörden gute Rahmenbedingungen für die Emission und das Listing von Optionsscheinen geschaffen. Deutschland hat auch einen weit entwickelten und breiten Online- Brokerage-Markt, der dem Handel in diesen Produkten zugute kommt. Und abgesehen davon hatte der deutsche Anleger schon immer eine besondere Affinität zum Hebelprodukt Optionsschein.

Welchen Zweck verfolgen Ihrer Einschätzung nach die meisten Anleger mit den Papieren?

Weltweit sehen wir überall das gleiche Bild, und das gilt auch für Deutschland: Die Spekulation steht eindeutig im Vordergrund.

Welche Chancen bieten Optionsscheine?

Der Reiz von Optionsscheinen liegt im Hebeleffekt, der sie zu einem guten Spekulationsinstrument macht. Das heißt: Schon kleinere Kursbewegungen im Basiswert können bei der richtigen Auswahl des Optionsscheins zu überproportionalen Gewinnen führen. Außerdem kann man auf steigende und fallende Kurse spekulieren.

Und wo liegen die Risiken?

Der Hebeleffekt wirkt in beide Richtungen. Liegt man mit meiner Einschätzung bezüglich des Basiswertes daneben, sind eben auch überproportionale Verluste möglich.

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