Nachgefragt: Gerald Münzl
„Der Kunde wird viel flexibler“

Gerald Münzl ist Marketing-Manager im Bereich Strategic Outsourcing bei IBM Global Services.

Wie wird sich der Markt für IT-Services entwickeln?

Wir werden einen Trend zum Business Process Outsourcing erleben. Der wird zwar schon seit Jahren prophezeit, wir haben in Deutschland aber noch nicht viel davon gespürt. Jetzt merken wir, dass die Nachfrage anzieht.

Welche Vorteile bieten maßgeschneiderte On-demand-Angebote?

Der Kunde kann sehr viel flexibler auf seine Geschäftsanforderungen reagieren und er zahlt nur, was er an IT-Leistungen verbraucht hat. Das ist nicht selbstverständlich. Heute zahlt er in der Regel feste monatliche Raten. In Zukunft wird entsprechend der Inanspruchnahme von Leistungen abgerechnet - mal mehr, mal weniger.

Wie sehen Sie die Wettbewerbssituation in Deutschland?

Der Markt wächst noch sehr stark und alle großen internationalen Provider sind hier vertreten. Außerdem gibt es eine Reihe von lokalen Anbietern mit einem spezialisierten Portfolio, die durchaus ernst zu nehmen sind. In den letzten beiden Jahren haben zudem Softwarehäuser und Berater Outsourcing als neues Geschäftsfeld entdeckt. Und alle kämpfen natürlich um Kunden.

Damit wächst der Preisdruck - mit Folgen für die Qualität?

Das sehe ich nicht. Im Rahmen von Outsourcing-Verträgen werden die Leistungen sehr genau in Service Level Agreements definiert. Werden die nicht eingehalten, zahlen wir eine Strafe.

Die Fragen stellte Michael Gneuss.

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