Nachgefragt: Rudolf Geyer
"Ende 2003 erreichen wir die Gewinnzone"

Interview mit Rudolf Geyer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Ebase.

Wie hat es Ebase in so kurzer Zeit geschafft, zu einem führenden Anbieter einer Fondsplattform zu werden?

Bereits mit Gründung der Ebase hatten wir einen Bestand von einer Million Depots. Diese wurden von der Muttergesellschaft Adig übertragen. Jetzt wollten unser Know-how Vertriebspartnern zur Verfügung stellen - 24 haben sich Ebase mittlerweile angeschlossen. Allein gesetzliche Regelungen, beispielsweise im Steuerrecht, erfordern jedes Jahr hohe Investitionen. Wenn dabei Synergieeffekte erzielt werden können, ist das für alle Partner von Vorteil.

Gibt es Überlegungen die Fondsplattform auch für Privatkunden zu öffnen?

Auf keinen Fall. Unsere 180 Mitarbeiter werden sich auch in Zukunft voll und ganz auf die Betreuung im buisness to buisness-Bereich konzentrieren. Unsere Kooperationspartner reagieren in diesem Punkt sehr sensibel. Vermittler befürchten, dass wir ihnen ihre Beratungskompetenz streitig machen könnten.

Welche Kostenvorteile ergeben sich für die Commerzbank durch das Angebot einer Fondsplattform?

Der Aufbau einer Fondsplattform ist sehr teuer. Das kann allein durch eine hohe Depotsanzahl aufgefangen werden. Nur mit zahlreichen externen Vertriebspartnern ist es möglich, hohe Zuwachsraten in diesem Geschäft zu erzielen. Wir sind uns sicher, Ende 2003 die Gewinnschwelle zu erreichen.

Wie viele Wettbewerber werden sich in der Konsolidierungsphase behaupten?

Ich sehe am Markt nur zwei Anbieter, die in direkter Konkurrenz zu uns stehen: Die Frankfurter Fondsbank und die Münchener Fondsservicebank.

Stimmen die Gerüchte über einen Zusammenschluss der Fondsservicebank mit Ebase?

Seit Gründung der beiden Münchner Plattformen sind diese Gerüchte im Markt. Aber warum sollte es einen Zusammenschluss geben? Die Ebase hat sich äußerst erfolgreich positioniert.

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