Nachholbedarf bei DSL und ISDN
Expansion im dominikanischen Telekommunikationssektor

Seit der Privatisierung der Telekommunikationsdienstleistungen haben sich mehrere private Wettbewerber in dem Karibikstaat etabliert. Dabei hat sich nicht nur die Zahl der Telefonanschlüsse merklich erhöht, auch wird das Internet als Kommunikationsplattform von den Dominikanern immer mehr genutzt.

bfai SANTO DOMINGO. In der Dominikanischen Republik nutzt rund eine halbe Mill. Menschen das Internet. Das teilte Orlando Jorge Mera, der Leiter der dominikanischen Regulierungsbehörde für den Telekommunikationssektor (Indotel), Anfang 2004 mit. 5.000 Internet-Portale mit lokalen Inhalten gebe es in dem Karibikstaat, und was die Dichte des Telefonnetzes angehe, rangiere das Land mittlerweile auf Platz 8 im lateinamerikanischen Vergleich.

Die bisherigen Erfolge führte der Indotel-Chef u.a. auf das Fernmeldegesetz von 1998 zurück, das den freien Wettbewerb einläutete. Zudem komme seit Februar 2004 das Gesetz über den elektronischen Handel und digitale Unterschriften von 2002 vollständig zur Anwendung.

Resultat des stärkeren Wettbewerbs sei der Gebrauch zeitgemäßer Technologien und ein im Vergleich zur allgemeinen Inflationsrate verhältnismäßig niedriger Preisanstieg, so Raul Salvado von der US-amerikanischen Centenniel Corp. Centenniel bietet in der Dominikanischen Republik seit 2 000 Mobilfunk und Ferngespräche an. Die Firma, die auch die WLL- (Wireless Local Loop)-Technologie nutzt, zählt mittlerweile gut 200. 000 Kunden.

Größter Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen ist die ehemals staatliche Compania de Telefonos, die seit Anfang Februar 2004 als Tochter der US-amerikanischen Verizon unter dem Namen Verizon Dominicana firmiert. Der ehemalige Staatsmonopolist dominiert mit rund 0,8 Mill. Anschlüssen das Festnetz, bietet aber auch Mobilfunk und Internetzugänge an.

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