Nachlassendes Wirtschaftswachstum senkt Nachfrage nach Chemikalien
UBS Warburg stuft BASF von "Kaufen" auf "Halten" herab

Das Abflauen des internationalen Wirtschaftswachstums werde sich negativ auf die Chemiesparte auswirken, meinen die Analysten.

dpa-afx FRANKFURT. Die Investmentbank UBS Warburg hat die Aktien des Chemiekonzerns BASF AG von "Kaufen" auf "Halten" herab gestuft. Nach einem unter den Erwartungen gebliebenen Quartalsergebnis hätten die Analysten ihre Gewinnprognosen für die kommenden drei Jahre heruntergeschraubt, hieß es in einer am Freitag in Frankfurt verbreiteten Mitteilung. Das Kursziel reduzierten sie von 53 Euro auf 48 Euro.

Auch ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie verringerten die Analysten. Das EPS im laufenden Geschäftsjahr dürfte ihrer Meinung nach statt 2,92 Euro nur 2,79 Euro betragen. Im Jahr 2001 rechne er mit einem EPS von 3,11 Euro statt 3,45 Euro und im Jahr 2002 von 3,58 Euro statt 3,90 Euro, schrieb Themis Themistocleous von der UBS Warburg.

Ein allgemeines Abflauen des internationalen Wirtschaftswachstum werde die Nachfrage nach Chemikalien senken. Dies dürfte zumindest für die kommenden sechs Monate negative Auswirkungen auf die Chemiesparte bei BASF haben. Dies sei besonders ungünstig, da die Ludwigshafener gerade ihre Kapazitäten ausgebaut hätten.

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