Nachlese
Schröder, Stoiber und Co. - Zitate zum TV-Duell

Das zweite Streitgespräch geriet zum Schlagabtausch zwischen Kanzler und Kandidat. Das Duell in Zitaten.

"Das ist überhaupt keine Gefährdung von Freundschaft."

(Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) am Sonntagabend im TV-Duell über die zwischen Washington und Berlin unterschiedlichen Positionen über die Irak-Politik.)

"Der Ton macht die Musik."

(Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) über die Art und Weise, wie Schröder auf die Meinungsunterschiede zwischen Washington und Berlin reagiert.)

"Ich führe keine Regierung, die nicht eine eindeutige Mehrheit ohne die PDS im Bundestag hat."

(Kanzler Schröder zu der Frage, ob er sich nach der Bundestagswahl von der PDS zum Kanzler wählen lassen würde.)

"Lothar Späth wird Arbeits- und Wirtschaftsminister mit einer großen Kompetenz."

(Stoiber zu Gerüchten, der CDU-Politiker und Manager werde sein Amt nach einem möglichen Wahlsieg der Union nicht antreten.)

"Wir diskutieren über ein Kabinett, das das Licht der Welt nicht erblicken wird."

(Schröder über Personalspekulationen für ein möglicherweise nach der Wahl von Stoiber geführtes Kabinett.)

"Am 22. September geht es um eine Richtungsentscheidung: aufwärts oder abwärts."

(Stoiber in seinem Schlusswort.)

"Ich möchte gerne die Kräfte, die ich gespürt habe während der Flutkatastrophe, pflegen und nutzen."

(Schröder in seinem Schlusswort.)

Ob Frauen die besseren Fragestellerinnen sind, weiß ich im Augenblick auch nicht.

(Der Fernsehjournalist Gerd Ruge unmittelbar nach dem Ende des TV- Duells, das von Sabine Christiansen und Maybrit Illner moderiert wurde.)

"Schröder war eindeutig der bessere. Schröder ist staatsmännisch und überzeugend. Wogegen Stoiber mehr in den Arbeitsamts Bezirk Freising zu übersiedeln ist."

(Schauspieler Otfried Fischer)

"Das war zwei Klassen besser, die Frauen sind pfiffiger gewesen. Die Talk-Show-Erfahrung macht es eben."

(Horst Schättle, SFB-Intendant)

"Edmund Stoiber hat den Kanzler heute entzaubert."

(Laurenz Meyer, CDU-Generalsekretär)

"Wir haben heute klar die Grenzen von Edmund Stoiber gesehen."

(Matthias Machnig, SPD-Wahlkampfmanager)

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