Nachrichten aus Golfregion prägen Devisenmärkte: Euro fällt unter 1,06 Dollar

Nachrichten aus Golfregion prägen Devisenmärkte
Euro fällt unter 1,06 Dollar

Der Euro ist am Mittwoch unter die Marke von 1,06 US-Dollar gefallen. Nach einem Bericht des kuwaitischen Innenministeriums, wonach US-Soldaten am Mittwoch von Kuwait aus in die entmilitarisierte Zone an der Grenze zum Irak eingedrungen sein sollen, brach der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung im Mittagshandel innerhalb weniger Minuten ein.

HB/dpa FRANKFURT. Der Euro ist am Mittwoch unter die Marke von 1,06 US-Dollar gefallen. Nach einem Bericht des kuwaitischen Innenministeriums, wonach US-Soldaten am Mittwoch von Kuwait aus in die entmilitarisierte Zone an der Grenze zum Irak eingedrungen sein sollen, brach der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung im Mittagshandel innerhalb weniger Minuten ein. Am Nachmittag notierte der Euro 0,51 Prozent leichter bei 1,0580 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0570 (Dienstag: 1,0586) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9461 (0,9446) Euro.

Die Nachrichten aus der Golfregion prägten weiter die Devisenmärkte, sagte der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Volker Hellmeyer. Ein deutliches Absinken des Eurokurses sei wenig wahrscheinlich. Auch angesichts der Zuspitzung der Irak-Krise sei an den Devisenmärkten die Nachfrage nach der europäischen Gemeinschaftswährung unverändert gut.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6787 (0,6774) britische Pfund , 126,08 (126,06) japanische Yen und 1,4713 (1,4714) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 339,00 (334,90) Dollar notiert. Der Kilobarren kostete 10 255 (10 195) Euro.

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