Nachrichtensender: Möglicher Selbstmordanschlag
Bombe zerfetzt Frau in Ankara

Bei der Explosion einer Bombe in einem Café in der türkischen Hauptstadt Ankara ist am Dienstagmorgen eine Frau getötet worden. Möglicherweise habe sie einen Selbstmordanschlag geplant, berichtete der private türkische Nachrichtensender NTV. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf eine Verbindung zu türkischen Linksextremisten oder kurdischen PKK-Rebellen.

HB/dpa DÜSSELDORF/ANKARA. Die Staatsanwaltschaft bestätigte lediglich, dass die Frau durch eine Bombe umgekommen sei. Durch die heftige Explosion wurde die mutmaßliche Attentäterin in Stücke gerissen. Nach NTV-Angaben sollte eine Identifizierung über Fingerabdrücke versucht werden. Wegen der frühen Morgenstunde war das Café in der belebten Innenstadt von Ankara zum Zeitpunkt der Explosion noch wenig besucht. Außer der getöteten Frau gab es nach Angaben der Behörden noch einen Verletzten.

Dem Fernsehbericht zufolge hatte die Frau das Café mit einem Rucksack betreten und wenig später die Toilette aufgesucht. Kurz danach sei die Bombe explodiert, möglicherweise versehentlich. Durch die Explosion waren die Toilettenwände eingestürzt und die Scheiben des Cafés im zweiten Stock zu Bruch gegangen.

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