Nachsendeantrag reicht nicht
Arbeitslose müssen Umzug melden

dpa KASSEL. Wenn ein Arbeitsloser umzieht, muss er dies dem Arbeitsamt umgehend mitteilen, sonst können ihm die Leistungen gestrichen werden. Dies gilt auch dann, wenn der Betroffene sich seine Post nachschicken lässt. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden. Mit einem Nachsendeantrag sei nicht sichergestellt, dass der Arbeitslose an jedem Werktag an seinem Wohnsitz unter der von ihm genannten Anschrift per Briefpost erreichbar sei, urteilten die Richter. (AZ.: B 11 AL 10/01 R)

Geklagt hatte ein Arbeitsloser aus Baden-Württemberg, von dem das Arbeitsamt für zwei Monate Arbeitslosenhilfe zurückgefordert hatte. Der Mann war von Rheinfelsen nach Freiburg umgezogen, hatte sich seine Post zunächst nachschicken lassen und den Adresswechsel erst nach zwei Monaten der Behörde mitgeteilt.

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