Nachspiel vor dem Bundesgerichtshof
Revision im Flowtex-Verfahren wird geprüft

Der milliardenschwere Flowtex-Betrugsfall hat ein juristisches Nachspiel vor dem Bundesgerichtshof (BGH). Das Gericht verhandelt an diesem Dienstag über eine Revision der Staatsanwaltschaft Mannheim, die einen Teil des Urteils gegen den ehemaligen Flowtex-Finanzchefs Karl Schmitz angreift. Das teilte der BGH am Montag mit.

HB/dpa KARLSRUHE. Das Landgericht Mannheim hatte Schmitz im Dezember vergangenen Jahres unter anderem wegen bandenmäßigen Betrugs zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Flowtex hatte über Jahre etwa 3000 nicht existente Bohrsysteme verkauft. Den Schaden hatte das Landgericht auf mehr als zwei Milliarden Euro beziffert.

Im September hatte der BGH das Urteil gegen den Ex-Firmenchef Manfred Schmider im Strafmaß aufgehoben und eine Neufestsetzung der Strafhöhe angeordnet. Der Schuldspruch blieb dagegen rechtskräftig. Er war ursprünglich zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

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